1801 01 PBBIn dieser Gemeind hat das Gotteshaus dieser Zeit (1801) keine eigentliche Hausgütter seit dem Camischolas abalieniert worden, nur noch in Selva sind etwas Gütter die von della Gretta dil Hasper an einer Schuld, wofür Sie verpfändet waren v. R. P. Petro Benziger damalig Statthalter sind ausgenommen worden, und jezo dem Joseph Hiz jung um jährlich Zins a fl. 20 sind gelassen worden.

Alpzinse oder Arvè ab Alpen in Davetsch hat das Gottshaus ab Vall e Vall Giuf.
Soll gezinset werden an fetten Käs jährlich Krin 600 und zwar so, das das Gotts Haus das Recht hat in dem Keller eine Steline I: cruna :I auszuwählen, wo man dan fortfahrt bis man seine 600 Krinen hat. Diesen Zins holt das Gottshaus selbst ab.
Hier verdient angemerkt zu werden als eine Lehre, wie allgemach die Missbräuche zu unersätzlichem Nachteil einzuschleichen pflegen. Alte Herren Patres, und benantlich R. P. Martinus Biart p.m. sagte uns Jungen, das man anfänglich denen Hütten Meistern I: Cautegias :I in festo S. Martini etwas zu Mittag gegeben, hinach haben sich die Herren Geschworene, auch die Consigliers, Statthalters und wer immer jemals den Eÿd getragen zugemacht, so dass endlich an besagten Martini Tag die Herren Dawetscher bis in die 24 bis 26 an eine herrliche Tafel sassen, nach welcher den noch 4 Mass Weins in die Statthaltereÿ mussten gebracht werden, und endlich gaben dan der Amts Statthalter fl. 2 Trinkgelt in die Kuchel. So weit ist es gekommen ohne das eigentliche eine Schuldigkeit wäre. Da anno 1799 im Maÿ unser Kloster abgebrant sind diese Gäste 2 Jahre ausgeblieben, anno 1801 aber forderten Sie laut Brief des H. Landmmann Gieriet den 8ten November um nichts von Ihren Rechten I: wie dieser sagte :I zu verliehren, eine Merenda für die so dazukommen, berechtiget. Man hat sich unserer Seits varfasst gemacht, allein Niemand kam zum Vorschein.
Ferner ist zu merken, das die Personavels von Vall e Vall Giuff, einige Jahre her nicht mehr gemeinschaftlich in di Alp geladen, sonder ein jeder ins besonder benuzet: auch hat man, doch ohne praejudic, und ohne Consequenz zu machen mehrere Jahre her anstatt des Käses in natura genommen, nemlich für jede Krine 18 X. Man hat aber freÿe Wahl den Käs in natura zu fordern.

Ciamut
Die Alp diess Namens Zinset jährlich fetten Käs Krinen 142. Dieser Alpzins ward vorzeiten ins Kloster gebracht, und dem Sennen etwas Merenda gegeben. Dermalen machen die Ciamuter wie die von Vall e Vallgiuf, und geben das gelt 18 xr. f. Krinen. Es kann aber auch hier jeder Zeit der Käs in natura gefordert werden.
Die Ewige = oder Grundzinse in Davetsch ertragen järlich in circa fl. 71: 2 xr.

Copiau ord Documenten=Copierbuch dalla Claustra, pag. 17 e 18
Pader Baseli Berther, Rueras/Dieni


placi-speschaPader Placi a Spescha - igl emprem historiograf dalla val. El ha descret detagliadamein la Val Tujetsch digl onn 1805. Spescha - Pader Baseli
Pader Baseli Berther ha cuntinuau. Sia lavur historica.   Ovras I + Ovras II

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